Stefan Lange

Stefan Lange, diplomierte Betriebswirt ist selbständig tätig. Nicht nur in TV- und Radiointerviews, sondern darüber hinaus auch mit Lesungen in Fachkreisen engagiert sich der Deutsch-Schweizer Stefan Lange in der
Suizidprävention.

Lange Zeit verfolgte er den Plan, Selbstmord zu begehen. Mithilfe einer Freundin begab sich Lange in Therapie. Der Therapeut war recht schockiert über seinen Zustand und riet ihm, die negative, zerstörerische Energie durch das Schreiben aufzulösen. Er habe fast sechs Wochen lang Tag und Nacht geschrieben, erst danach war er überhaupt therapiewillig und auch therapiefähig. Aus diesen Aufzeichnungen ist später sein Buch SUICIDE entstanden, das es schon einige Jahre gibt.

Über einige Ecken ist der Kontakt zu einem Münchner Theaterregisseur entstanden, der sein Buch auf die Bretter gebracht hat, die die Welt bedeuten. Das Theaterstück heisst »Drei Monate und ein Tag« (wie der Untertitel seines Buches) und gehört zum festen Bestandteil der Lichtbühne München. „Ich habe das Stück selbst zweimal gesehen und es ist fast schizophren, wenn ich im Zuschauerraum sitze und mir einen Teil meines Lebens anschaue“ sagt Stefan Lange. Die drei Darsteller spielen die Geschichte mit einer solchen Intensität, die ihm förmlich sprachlos machten. Aber es geht dem Ensemble nicht nur um die Adaption eines Buches, sondern auch um ein wichtiges Thema. „Ich empfinde tiefe Dankbarkeit, dass sich die Lichtbühne meiner Buchvorlage angenommen hat“ so Stefan Lange.

Seine Erlebtes erzählt er auf dem Youtube-Kanal zqnce:

 

Für Project Blowball hat Lange einen Beitrag über das Er- und Durchlebte geschrieben:

„Innerhalb von nur sechs Wochen bin ich komplett zusammengebrochen, das Programm »Selbstzerstörung« wurde gezündet und den Versuch, mir das Leben zu nehmen, habe ich mit viel Glück überlebt. Das sage ich heute, aber bis dahin war es ein langer Weg.“

Weiterzulesen auf Project Blowball

„Und so werde ich weitermachen, denn für mich ist es zu einer Mission geworden, ohne missionieren zu wollen. Ich erzähle einfach meine Geschichte, unter der ich noch immer leide, aber dadurch, dass ich etwas weitergebe, bekomme ich auch etwas zurück. Es stellt mich in eine Mitte, und das ist ein Ausgleich, nach dem ich bewusst suche.“

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